ABC für den Kauf oder Verkauf von Kanzleien: Buchstabe m

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Makler

Kanzleivermittler sind Makler, die einen Kanzleiverkauf professionell und umfassend begleiten. Ein Unternehmensverkauf ist ein sehr zeitaufwendiger Prozess mit vielen Facetten. Mit der Erstellung eines schlüssigen Konzepts, einer angemessenen Darstellung, Kaufpreisfestlegung, Werbemassnahmen, Interessentenansprache und Bearbeitung, Fehlversuchen, Neuansprachen, Gesprächsrunden, Verhandlungen, due diligence sowie Besprechungen mit Anwälten und steuerlichen Beratern gehen in der Summe Wochen, ja Monate ins Land. Diesen Aufwand kann man an fachkundige Vermittler delegieren. Darüber hinaus ist spezifisches Know-how erforderlich. Nur die allerwenigsten Steuerberater sind in der Lage, sich einen solchen tiefgründigen Marktüberblick und das dafür notwendige Fachwissen, neben dem laufenden Kanzleibetrieb, zu verschaffen.

kanzleimarkt hilft Ihnen dabei, die typischen Fehler bei einer Kanzleiübertragung zu vermeiden und steht Ihnen fortlaufend mit Rat und Tat zur Seite:

  • Auf welche Weise lassen sich zuverlässig ernsthafte Kaufinteressenten rekrutieren?
  • Was ist in diesem Geschäft üblich?
  • Welche Interessentenvorstellungen sind im Rahmen? Was ist angemessen?
  • In welcher Wettbewerbssituation befindet sich mein Unternehmen?
  • Blufft der Interessent?
  • Gibt es einen passenderen Interessent?
  • Welche Reaktionen muss ich hinnehmen?
  • Wie lassen sich »Leerlauf-Phasen« während des Verkaufsprozesses vermeiden?

Im Übrigen bleiben die Veräußerungsabsichten bei der Einschaltung eines Maklers weitgehend verdeckt. Denn er verfügt meist schon über eine Anzahl von Interessenten oder spricht nur sehr gezielt den fachlich und persönlich richtigen Käufer an.

Mandantenerwartungen

Sie unterliegen wie der gesellschaftliche Wertewandel einem permanenten Veränderungsprozess. Die Forderung nach EDV-Kompetenz und nach Beratung zur Unternehmensführung haben sich deutlich erhöht. Ähnlich hohe Steigerungsraten haben die Forderungen nach Branchenkenntnis, Praxisnähe und Wissensaktualität.

Konzentrationstrend

Mandantenliste

Die Mandantenliste ist die Grundlage für die Schätzung der zukünftigen nachhaltigen Umsätze und sollte pro Mandant die Honorare der letzten drei Geschäftsjahre enthalten, möglichst getrennt nach den wichtigsten Tätigkeitsfeldern. Aus der Liste sollten sich üblicherweise weitere Angaben über die Mandantenstruktur ergeben, z. B. über die vertretenen Branchen, Rechtsform, Alter der Mandate und Dauer der Mandatsbeziehung, persönliche Bindung zum Kanzleiverkäufer. Es ist darauf zu achten, dass die zusätzlichen Angaben nicht zum Verlust der Anonymität führen. Auch Angaben zur Honorarstruktur (Abrechnung nach der StBGebV, nach Pauschalen oder über gesonderte Honorarvereinbarungen) sowie über die Höhe der Rahmengebühren sind für die Wert- bzw. Preisfindung hilfreich. Außerdem möchten Käufer gern wissen, ob Mandanten eine Abbuchung- und Einzugsermächtigung erteilt haben.

kanzleimarkt berät Sie über Aufbau, Form und Inhalt einer Mandantenliste und stellt Ihnen ein Beispiel zur Verfügung, dass Sie als anerkannte Mustervorlage nutzen können:

MandantenlisteAnonyme-Mandantenliste.xlsx

Marketing

Steuerberater-Marketing kann dauerhaft der Mandantengewinnung dienen und wird zunehmend wichtiger. Die eigene Existenz als Steuerberater langfristig abzusichern, die bestehende Kanzlei auszubauen oder neue, wirtschaftlichere Zielgruppen zu erschliessen sind nur einige Ziele von vielen Steuerberatern. Gerade in grossen Städten gibt es eine Vielzahl von Konkurrenten, die alle eine ähnliche Dienstleistung anbieten und ebenfalls Mandanten für sich gewinnen wollen.

Das beste Steuerberater-Marketing ist jedoch ohne Frage das Marketing durch Weiterempfehlung von zufriedenen Mandanten.

kanzleimarkt empfiehlt die Erstellung einer professionellen / gut strukturierten Homepage über die angebotenen Dienstleistungen Ihrer Kanzlei.

Mergers & Akquisition

Mergers & Akquisition ist eine Bezeichnung für den Gesamtvorgang im Zusammenhang mit Übernahmen und Fusionen von Unternehmen oder einzelnen Teilbereichen davon.

Mietverträge

Im Vergleich zum Eigentum wirken sich Mietverträge günstig auf den Wert der Kanzlei aus, jedenfalls, wenn sie nicht langfristig (unter drei Jahren) sind. Eigentum wirkt sich dagegen negativ auf den Kaufpreis aus. In der Regel vereinbaren dann die Beteiligten einen Mietvertrag zu marktüblichen Konditionen mit einer überschaubaren Laufzeit.

Mittelwertverfahren

…kombiniert zwei oder mehr Bewertungsmethoden, z. B. Ertrags- und Substanzwertverfahren, und gibt den Durchschnitt der Werte an.

Multiplikator

Beim Multiplikator handelt es sich immer um einen Faktor mit dem der Umsatz eines Jahres oder das Betriebsergebnis multipliziert wird.

Mut zur Veränderung

… ist notwendig, wenn Sie eine gesicherte Altersvorsorge durch einen vernünftigen Verkaufserlös Ihrer Kanzlei erzielen wollen. Andernfalls droht ein rapider Wertverlust, wenn der »Zenit Ihrer Praxis« überschritten worden ist.